Aus eigener Produktion

Gemeinsam mit den Obst- und Gemüseerzeugern in der Region wird der integrierte Anbau von Obst und Gemüse gefördert. In der Erzeugung von Obst im Freiland beruhen die Anbauverfahren auf einem möglichst schonenden Umgang mit dem Boden und dem größtmöglichen Verzicht auf Mineraldünger und chemische Schutzmittel, um qualitativ hochwertige Produkte zu erzeugen.

Produkt des Monats November

Im Herbst beginnt die Hauptsaison für viele Kohlgemüse Arten. Kohl ist ein gesundes, vitaminreiches Blattgemüse. Geradezu ein idealer Vitaminspender für die bevorstehenden kalten Tage. Schon eine Portion deckt den Vitamin C Bedarf für einen ganzen Tag. Aber auch Folsäure, Calcium, Kalium und Magnesium liefert Kohlgemüse in rauen Mengen.

Das beliebte Herbstgemüse stammt vom Wildkohl ab und ist im Mittelmeergebiet und der Westküste Europas beheimatet. Blumenkohl ist in Europa seit dem 15. Jahrhundert bekannt. Rotkohl und Weißkohl gehören zur Gattung des Kopfkohls und werden seit dem 12. Jahrhundert in Europa angebaut. Kopfkohl wird heute weltweit im Freiland, vorwiegend in kühleren Regionen angebaut.

Kohlgemüse ist reich an Vitaminen, Mineralien und ballaststoffreich. Die Zubereitungsarten sind vielfältig, da immer ein anderer Teil der Pflanze für die Zubereitung benutzt werden kann. So lecker Kohlgemüse auch zubereitet werden kann, einen Nachteil hat das vitaminreiche Gemüse dennoch: es gehört zu den blähenden Gemüsesorten. Einige Kohlgerichte werden verdaulicher, wenn sie beispielsweise mit Fenchel, Thymian oder Kümmel gewürzt werden. Beim Einkauf achten Sie am besten auf geschlossene Köpfe ohne welke Blätter. Braune Schnittstellen sind ein sicheres Zeichen dafür, dass das gute Stück nicht mehr frisch ist. Frisch gekauft und zubereitet passt Kohlgemüse in vielen Variationen als Beilage oder auch als Hauptgericht in den Speiseplan.

Blumenkohl
Die beliebteste Kohlsorte ist sehr gut bekömmlich und hat einen zarten, feinen Kohlgeschmack. In Deutschland ist die bekannteste Sorte der „weiße“ Blumenkohl. Die weiße Farbe behalten diese nur, wenn sie nicht der Sonne ausgesetzt werden und daher kein Chlorophyll – den grünen Blattfarbstoff – entwickeln. In anderen Ländern sind auch farbige Sorten in Gelb, Grün und Violett beliebt.

Rotkohl
In manchen Gegenden nennt man ihn auch Blaukraut: Rotkohl ist reich an Ballaststoffen sowie sekundären Pflanzenstoffen. Hierzulande ist und bleibt der Rotkohl ein klassisches Wintergemüse, das zeigt sich besonders zu Weihnachten, wenn traditionell Gänse-, Enten-, Wild- und Schweinebraten zubereitet werden, zu denen das Gemüse gereicht wird. Ob roh oder gekocht: Die Kombination mit Äpfeln ist typisch für den Rotkohl. Als Gewürze eignen sich Muskat, Lorbeerblätter und Gewürznelken besonders gut.

Weißkohl
Der Weißkohl als klassiches Herbst- und Wintergemüse ist eine Variante des Kopfkohls. Umgangssprachlich wird das Gemüse auch als Kappis, Kohlkopf, Krautkopf oder Weißkraut bezeichnet. Beliebte Gerichte mit frischem Weißkohl sind Kohlrouladen, Sauerkraut, deftige Eintöpfe und Aufläufe sowie Krautsalat.
Beim Einkauf von frischem Weißkohl sollte man darauf achten, dass der Kohlkopf fest geschlossen ist und keine Fraß- oder Schlagstellen hat. Die Blätter sollten knackig aussehen und eine hellgrüne, glatte und glänzende Färbung zeigen. Weißkohl, dessen Blätter bereits dunkle Flecken haben oder sehr welk aussehen sollte gemieden werden.

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