Aus eigener Produktion

Gemeinsam mit den Obst- und Gemüseerzeugern in der Region wird der integrierte Anbau von Obst und Gemüse gefördert. In der Erzeugung von Obst im Freiland beruhen die Anbauverfahren auf einem möglichst schonenden Umgang mit dem Boden und dem größtmöglichen Verzicht auf Mineraldünger und chemische Schutzmittel, um qualitativ hochwertige Produkte zu erzeugen.

Produkt des Monats September

Kennen Sie den Unterschied zwischen Pflaumen und Zwetschgen?

Farblich sind sich Zwetschge und Pflaume sehr ähnlich und werden deshalb häufig verwechselt. Unterscheiden kann man sie am besten anhand des Fruchtfleisches, des Geschmacks und der Form. Pflaumen sind eiförmig, mit einem weichen Fruchtfleisch. Das führt dazu, dass sich der Stein meist schlecht lösen lässt. Die Hauptfarbe ist blau bis violett, vereinzelt gibt es auch rote und gelbe Sorten. Zwetschgen sind länglich, tiefblau und herrlich duftend. Charakteristisch ist ihre längsseitige Bauchnaht. Das Fruchtfleisch ist besonders aromatisch und vor allem fest. Dadurch löst sich der Stein leichter. Für die weitere Verarbeitung sind sie deshalb auch sehr beliebt.

Die Echte Zwetschge zählt zum Steinobst und ist eine Unterart der Pflaume. Zwetschken sind eine sehr alte Obstart, die ursprünglich aus dem Orient stammt. Ein Zwetschgenbaum erreicht eine Höhe von bis zu 6m, die reifen, blau bis schwarz-violetten Früchte sind im Herbst 4 bis 8cm groß, länglich und an den Enden zugespitzt. Das Fruchtfleisch ist weiß bis grün-gelb gefärbt. Der wachsähnliche, weiße Überzug auf der Schale wird als „Duftfilm“ bezeichnet und schützt die Früchte vor dem Austrocknen. Neben dem unverwechselbar guten Geschmack enthält die Zwetschge eine Reihe an wichtigen Inhaltsstoffe wie die Vitamine C, B1 und B2 sowie Kalium, Eisen und Zink. Einen positiven Effekt hat auch der enthaltene Ballaststoff Pektin, welcher im Verdauungstrakt aufquellen kann, somit die Verdauung fördert und hilft, schädliche Substanzen auszuscheiden. Auch durch den hohen Sorbitgehalt können Zwetschgen verdauungsanregend wirken.

Wussten Sie schon
Beim Kauf von Pflaumen sollte man unbedingt darauf achten, feste Früchte zu bekommen. Weiche, überreife Pflaumen sollte man dagegen meiden, da sie oft von Würmern befallen sind. Nach dem Einkauf sollten die Pflaumen relativ schnell gegessen werden. Bis zum Verzehr lagert man sie am besten an einem kühlen und schattigen Ort. Pflaumen sollten am besten erst direkt vor dem Essen gewaschen werden, damit die wachsartige Schutzschicht, die die Früchte vor dem Austrocknen bewahrt, möglichst lange erhalten bleibt. Schneidet man die Pflaume entlang ihrer Naht auf, kann man sie sauber in zwei Hälften teilen. Je nach Reifegrad der Frucht lässt sich der Kern anschließend mehr oder weniger leicht vom Fruchtfleisch lösen. Pflaumen können sowohl frisch vom Baum als auch getrocknet verzehrt werden, bei getrockneten Pflaumen steigt allerdings der Fruchtzucker- und damit auch der Kaloriengehalt. Gerade im Spätsommer eignen sich Pflaumen hervorragend für einen leckeren Pflaumenkuchen. Wer die Pflaumen noch etwas länger genießen möchte, kann sie Einkochen und dann zu Pflaumenmus oder Pflaumenkompott verarbeiten. In der asiatischen Küche werden Pflaumen auch zur Herstellung von Saucen und Wein genutzt.

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